Im Rahmen von IWF goes Culture führte uns ein besonderer Kulturabend zum Wortwiege Festival in die eindrucksvollen Kasematten nach Wiener Neustadt. Auf dem Programm stand die außergewöhnliche Produktion „TROJA FOREVER“ – eine Inszenierung, die antiken Stoff neu denkt und intensiv erfahrbar macht.
Ausgehend vom berühmten Antigone-Zitat (Zündschnur des diesjährigen Spielplans) „Ungeheuer ist viel. Doch nichts ungeheurer als der Mensch.“ entfaltet sich ein künstlerischer Zugang zur widersprüchlichen Natur des Menschen. Die Aufführung verbindet Sprache, Klang und Körper zu einer experimentellen Performance, die gleichermaßen sinnlich wie herausfordernd ist.
Der Stoff der Ilias wird dabei nicht klassisch erzählt, sondern als unmittelbare, lebendige Erfahrung inszeniert. Das Publikum wird Teil eines atmosphärisch dichten Geschehens, das die Grenzen zwischen Bühne und Wahrnehmung bewusst auflöst.
Gemeinsam mit Monika Herbstrith-Lappe, Britta Heissenberger und weiteren Teilnehmern durfte der IWF Austria diesen inspirierenden Abend erleben.
Ein besonderer Dank gilt IWF-Mitglied Anna Luca Krassnigg für die eindrucksvolle Regie und die künstlerische Umsetzung dieses außergewöhnlichen Projekts.








