Gestern hatten wir die Gelegenheit, im Rahmen der LAB Tour den Standort Tulln des AIT Austrian Institute of Technology zu besuchen – gemeinsam mit dem AIT WOMEN:Network.
Besonders beeindruckend war der Einblick in die Arbeit des Competence Unit Bioresources Teams rund um Tanja Kostic. Hier wird an Lösungen für einige der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit geforscht: Klimawandel, steigende Weltbevölkerung, Verlust der Biodiversität und die Auswirkungen von Monokulturen auf unsere Umwelt und Ernährungssysteme.
Die vorgestellten Forschungsansätze – von mikrobiombasierten Lösungen für die nachhaltige Pflanzenproduktion bis hin zu innovativen Technologien zur Verbesserung von Umwelt- und Ressourcennutzung – zeigen eindrucksvoll, wie Wissenschaft konkrete Antworten auf globale Herausforderungen entwickeln kann. Besonders inspirierend war zu sehen, wie Forschungsergebnisse bereits erfolgreich in die Praxis transferiert und in Form von Ausgründungen weiterentwickelt werden.
Ein besonderes Highlight war der Einblick in die Forschung mit Virtual-Reality-Brillen. Die faszinierende Reise in die Welt der Mikroben – gerne als die „heimlichen Herrscher der Welt“ bezeichnet – machte auf eindrucksvolle Weise sichtbar, welche zentrale Rolle diese unsichtbaren Organismen für unsere Umwelt, Landwirtschaft und Zukunft spielen.
Neben den spannenden Einblicken in die Bioresources-Forschung und die Klimakammern stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Austausch. Inspirierende Gespräche, neue Perspektiven und wertvolle Vernetzung zwischen Frauen aus Wissenschaft, Technologie und Leadership machten diese Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis.
Ein herzliches Dankeschön an Tanja Kostic und das gesamte AIT-Team in Tulln für die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke sowie an das AIT Women für die Organisation dieser gelungenen Veranstaltung.
Ein besonderer Dank gilt Christine Wahlmüller-Schiller, Sandra Ferhatbegovic, Tanja Kostic und Nasila Berangy-Dadgar, Johanna Urbanz und Evelyn Fisher, die diese Veranstaltung und den wertvollen Austausch mit dem International Women’s Forum Austria ermöglicht haben.































